Startseite
 
  Geisterorte
  Schreiende Schädel
  Abonnieren
 


 
Links
   Mein Forum
   S.E.M. Topliste
   Bluesroad
   Homepage



http://myblog.de/witchside

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
4.12.07 20:32


Geisterhäuser

 "In den ersten Monaten des Jahres 1975 tauchte im unteren Bayerischen Wald eine Geisterscheinung auf, eine schwarz gekleidete Frau, die als Anhalterin in Autos mitfuhr, den Fahrern von einem "bluadigen Herbst" (blutiger Herbst) erzählte und sich dann in Nichts auflöste.

Zuerst trat sie zwischen den Orten Tittling und Thurmannsbang in Erscheinung. Ein LKW-Fahrer, der sie angeblich mitnahm, erzählte der Presse, dass er die merkwürdige Begebenheit sofort der Polizei meldete und die Beamten meinten, er sei an jenem Tag schon der Dritte gewesen, dem die Frau begegnet sei.

Im Februar 1975 gelang es zwei jungen Männern sogar zufällig, die Geisterscheinung in der Nähe von Tittling zu filmen. Sie wollten einen Film über ihre Hunde drehen, als ihnen eine alte Frau auffiel, die in gebückter Haltung einen Bergrücken entlang ging, und sie schwenkten ihre 8mm-Kamera auf sie. Die Männer wurden kurz von den Hunden abgelenkt, und als sie wieder nach der Frau sahen, war diese spurlos verschwunden.

Im März desselben Jahres stieg eine Anhalterin zwischen Waldkirchen und Freyung bei einigen Leuten zu und machte Aussagen über einen schönen Frühling und dass es einen schönen Sommer geben werde, aber einen blutigen Herbst. Danach verschwand sie jedesmal plötzlich.

Da der Geisterglaube im Bayerischen Wald noch relativ verbreitet ist, ging die Kunde von diesen Erscheinungen wie ein Lauffeuer durch das Gebiet. In der Zeitung war fast jeden zweiten Tag ein Artikel und jeder wusste was über die "schwarze Frau". So mancher wollte sie gesehen oder gar mit ihr geredet haben.

Auch das Interesse der Fachleute wuchs.
Als der renommierte Freiburger Parapsychologe Prof. Bender bei der Freyunger Polizei anfragte,
erhielt er dort aber eine Abfuhr . Es gab keine Geister, oder besser: Es hatte keine zu geben.

Anfang April 1975 zog die Freyunger Polizei einen Schlussstrich unter die wildwuchernde Gerüchteküche. Wer Aussagen über die "schwarze Frau" machte, dem wurden Geldstrafen, Führerscheinentzug und sogar Einweisung in die Psychiatrie angedroht.

Inzwischen ist es ruhig geworden um die "schwarze Frau". Man hört und sieht nichts mehr von ihr, die meisten Leute haben sie wieder vergessen und der blutige Herbst blieb aus - bislang."

4.12.07 21:13


 

Hexenkräuter

 

Die Alraune

- Mandragora, Zauberwurzel oder Alrun - war im Mittelalter eine berühmte Zauberpflanze.
Bei den Ägyptern wurde sie als Liebestrank und Zaubermittel eingesetzt. Die Wurzel der Pflanze ähnelt einem runzeligen menschlichen Gesicht.
Im Mittelalter glaubte man, man müsse die Wurzeln mit besonderer Vorsicht und allerlei Zauber ausgraben, da die schrillen Schreie der Alraunen einen töten könnte. Verbreitet ist die Alraune im Mittelmeerraum und in Asien, es besteht also keine Gefahr hier bei uns sich mit dieser Pflanze zu vergiften. Die Alraune gehörte natürlich auch zu den geheimen Pflanzen, die in Hexensalben gemischt worden sein soll. Sie ist sehr giftig (unter anderem enthält sie Atropin) und hat halluzinogene Wirkung. Von Experimenten mit dieser Pflanze ist dringend abzuraten, da sie zu Atemlähmung, Koma und Herzstillstand führen kann.

Digitalis - Handschuhkraut

Der Fingerhut ist eine tödlich giftige Pflanze und eigene Experimente mit dem Kraut sind strengstens verboten! In der Medizin wird sein Wirkstoff Digitalis in der Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt. Auch diese sind rezeptpflichtig und dürfen nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden. Wir sollten uns einfach an der Schönheit der Pflanze erfreuen, wenn wir ihr bei einem Waldspaziergang begegnen. Fingerhut kann bis zu 2 Meter groß werden und seine wunderschönen roten Blütentrauben bringen bunte Farbe in dunkle Wälder.

Fliegenpilz

Amanita muscaria - Der Fliegenpilz, dieser leuchtend rote Geselle, ist zwar nicht so stark giftig, wie in den meisten Pilzbüchern behauptet wird, vor Experimenten damit sei jedoch gewarnt. Er enthält das Gift Muscarin. Die Druiden und Schamanen benutzen den Fliegenpilz für heilige Rituale. Seinen Namen hat der Pilz, weil man früher Pilzstücke in gezuckerte Milch legte um Fliegen zu töten.

Rainfarn

- auch Wurmkraut genannt, da der Rainfarn früher für Wurmkuren genutzt wurde. Er diente zur Austreibung von Madenwürmern, Spulwürmern und Bandwürmern. Von seiner Anwendung ist aber abzuraten, da es vom Rainfarn verschiedene Sorten gibt, die unterschiedlich giftig sind. Immer wieder ist es deshalb bei Behandlungen mit diesem Kraut zu Vergiftungen gekommen.
Ein Kraut das im Sommer überall blüht und durch seine leuchtend gelben Korbblüten leicht zu erkennen ist. Man kann Rainfarn sehr schön mit anderen Wiesenkräutern zu bunten Bauernsträußen binden.

Schöllkraut

Mit dem Schöllkraut ist größte Vorsicht geboten, da es stark giftig ist. Es sollte nicht ohne ärztliche Anweisungen innerlich angewendet werden. Das Kraut kann zu Nervenlähmungen führen. Diese Wirkung wird bei Magen-Darm- und Gallenkoliken genutzt. Ungefährlicher ist seine Anwendung als Warzenmittel. Regelmäßig den frischen Saft von Schöllkrautblüten auf die Warze getröpfelt führt zu deren Verschwinden. Gegen Warzen habe ich aber auch noch einen Hexenzauber. Die Warzen werden dabei in einer Vollmondnacht besprochen.

 Tollkirsche

Atropa Belladonna - Teufelskirsche - Eine tödlich giftige Pflanze!!! Ihren Namen hat die Pflanze, weil sie beim Menschen Tobsuchtsanfälle hervorrufen kann. Das Gift befindet sich in allen Pflanzenteilen, nicht nur in den Beeren. Im Mittelalter spielte sie eine große Rolle, sie wurde für Liebestränke, Zauberelixiere, Hexensalben - und Giftmorde verwendet. Sie gehört zu den klassischen Hexendrogen.

Trotz ihrer Giftigkeit ist die Tollkirsch eine wichtige Heilpflanze, die aber nur mit ärtzlicher Verordnung verabreicht werden darf. Belladonna wird verwendet bei Krämpfen, Asthma, Magen-Darmerkrankung, Koliken, Neuralgien, Menstruationsbeschwerden.

Seidelbast

Der Seidelbast ist eine seltene (steht unter Naturschutz) und hochgiftige Pflanze. Er wurde im Mittelalter als Abführmittel verwendet. Heute kann man aber nur ausdrücklich davor warnen ihn innerlich anzuwenden. Seine rosa Blüten duften stark und angenehm, die Beeren sind leuchtend rot. Schon 10 Beeren können tödlich wirken!!!

 Stechapfel

Datura Stramonium - Diese Pflanze gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist sehr giftig! Ich erwähne sie nur, weil sie zu den sagenumwobenen Hexenkräutern gehört, die angeblich in den Hexensalben waren. Der Stechapfel ist hoch halluzinogen und sehr gefährlich (Herzrhythmusstörungen, Atemlähnung, Koma). Experimente mit dieser Pflanze können tödlich enden!

 Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)

Das sagenumwobene Bilsenkraut gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die ganze Pflanze enthält, wie viele ihrer Verwandten, in allen Teilen Alkaloide, die schon in geringen Mengen schwerste Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tod verursachen.
Natürlich werden diese hochwirksamen Substanzen auch als Arzneimittel eingesetzt. Die genaue Dosierung kann aber nur von einem Arzt bestimmt und mit standardisierten Medikamenten eingehalten werden.

Mit Bilsenkraut wird in Shakespeares Hamlet der König ermordet. Im Mittelalter unterstellte man den Hexen, daß sie sogenannte Flugsalben herstellten, sich damit bestrichen um dann zum Blocksberg zu fliegen und mit dem Teufel Hochzeit zu halten. Eine der Hauptzutaten soll Bilsenkraut gewesen sein.

Bilsenkraut war tatsächlich im vorchristlichen Europa eine heilige Pflanze, die auch für rituelle Zwecke verwendet wurde. Allerdings ist davon auszugehen, daß unsere Vorfahren sehr genau über den Umgang mit solchen Pflanzen Bescheid wußten. Wer heute, ohne das nötige Wissen mit solch kraftvollen Pflanzen wie dem Bilsenkraut herumfuhrwerkt, der spielt mit seinem Leben und seiner physischen und psychischen Gesundheit. Allen Möchtegern - Magiern sei hier deshalb dringend von Experimenten abgeraten, denn - Bilsenkraut bringt einen schneller unter die Erde, als in die Luft.
Ansehen ist jedoch erlaubt. Mit seinen hellgelben und braun-violett-geäderten Blüten ist das Bilsenkraut wunderschön und wer sich mit dieser Pflanze vertraut machen möchte, sollte das erstmal auf diesem weitaus gesünderen Wege tun.

14.10.07 18:19





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung